Nachhaltigkeit

Warum sind wir nachhaltig?

In der Schweiz werden jährlich ca. 13’000 Tonnen Konservendosen gesammelt. Konservendosen bestehen aus Weissblech, einem dünnen Stahlblech, dessen Oberfläche zum Schutz vor Korrosion mit Zinn beschichtet ist. Diese Rohstoffe gehören zu den permanenten Wertstoffen, das heisst: Einmal gewonnen, lassen sich die Wertstoffe unendlich oft rezyklieren. Bedingung hierzu ist jedoch, dass Konservendosen korrekt recycelt werden.

Die jährlich gesammelte Menge Konservendosen entspricht einem Potential von ca. 19 Tonnen Zinn. Leider entgehen dem Kreislauf immer noch erhebliche Mengen an Zinn aufgrund der Tatsache, dass Dosenmaterial nicht fachgerecht gehandhabt wird. Eine Rückgewinnung des Rohstoffs Zinn ist wichtig, finden wir doch dieses Metall in alltäglichen Gegenständen der Unterhaltungselektronik oder Medizintechnik.

Zwar kann das nicht entzinnte Dosenmaterial dem Schmelzprozess zugefügt werden, allerdings geht damit nicht nur der Rohstoff Zinn unwiederbringlich verloren, es wird auch minderwertiger Stahl produziert.

Wieso sollte Zinn aus Weissblech zurückgewonnen werden?

Die Weissblechverwertung mit Entzinnung weist gemäss  einer Studie von Swiss Recycling einen 18% höheren Umweltnutzen auf als das direkte Einschmelzen in einem ausländischen Stahlwerk. Aus einer Tonne Weissblech kann ca. 1,5 Kilogramm Zinn zurückgewonnen werden, dieses Zinn bleibt dem Rohstoffkreislauf erhalten und kann für die Herstellung von neuen Produkten verwendet werden.

Bereits in den 1940er Jahren wurde erkannt, dass Zinn zu wertvoll ist um auf einer Deponie, Müllverbrennung oder im Stahlwerk verloren zu gehen. Daher wurde ein Verfahren entwickelt, die Rohstoffe Stahl und Zinn zu trennen und so in reiner Form zurückzugewinnen.

Wir sind das einzige Entzinnungswerk der Schweiz. Die Trennung des Zinns vom Eisen geschieht in 5 Arbeitsschritten und das entzinnte Blech kann von der Schweizer Stahlindustrie wiederum eingesetzt werden, es verbleibt also im Rohstoffkreislauf innerhalb der Schweiz.

Das ist ökonomisch wie auch ökologisch sinnvoll und wertvolle Ressourcen bleiben geschont. Eine unerwünschte Vermischung von Zinn und Stahl, das heisst der Verlust des Rohstoffes Zinn, kann somit verhindert werden. Ebenfalls gilt zu berücksichtigen, dass mit dem Verbleib des Stahls in der Schweiz wertvolle Arbeitsplätze erhalten werden und die landeseigene Industrie unterstützt wird.

 

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